LANDISTUHL-TEAM ZAHLT LEHRGELD IN DAVOS


A Day At The Race: Team Landistuhl in Davos

Bereits zum 3. Mal hatten die Zeitschrift Hochparterre und das Einrichtungshaus Zingg-Lamprecht zur Schweizer Ski- und Snowboardmeisterschaft für Architekten und Designerinnen geladen. Erstmals beteiligte sich das Team Landistuhl an der Ausmarchung, vertreten durch Dimitri Westermann, Dani Winter und Dani Sturzenegger von Radar. Der Ausfall des vierten Team-Mitglieds erwies sich im Nachhinein gar als Vorteil, erreichte Ersatzmann Thomas Ruff von Zingg-Lamprecht doch als einziger Landistuhl-Starter ohne Sturz oder Torfehler auf zwei Skiern das Ziel. Seine sensationelle Zeit von 42:96 Sekunden vermochte am katastrophalen Resultat aber nichts zu ändern. In der Team-Wertung wird die Landistuhl-Mannschaft zwar überhaupt nicht aufgeführt. In den Einzelwertungen belegen die Landistuhl-Starter in den Kategorien Ski und Snowboard gleichermassen die letzten Ränge.

"Wir haben Lehrgeld bezahlt", versucht Dimitri Westermann die Schande zu erklären, ohne nach Ausreden zu suchen. "Die Unterbringung im unterirdischen Massenschlag war sicher suboptimal, dazu kam der lange Anfahrtsweg vom abgelegenen Sertigtal bis zur Talstation in Davos. Die hervorragende Verpflegung und die tolle Gesellschaft im Hotel Walserhuus machten die Benachteiligung aber mehr als wett." Eher zu schaffen gemacht habe den Landistuhl-Fahrern die pickelharte Eispiste von Davos. "Aber die Bedingungen waren ja für alle gleich", so der Team-Captain. Nächstes Jahr werde man mit geschliffenen Kanten antreten und den Pokal nach Hause bringen.

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Veröffentlicht in News | Eintrag vom 14.03.2008 12:25